Stellenangebot vom 22. Juli 2010
 
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Epidemiologe/in

An der Universität Bremen sind im Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) in der Abteilung „Prävention und Evaluation“ im Projekt „Epi goes Gender und Verbundkoordination“ – vorbehaltlich der Mittelfreigabe – zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen zu besetzen. Das Projekt ist Teil des Verbundes „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik/Tumorforschung“ mit Standorten in Bremen, Essen und Münster. (www.epimed-gender.net)

Epidemiologe / Epidemiologin
Vollzeit mit 39,2 Std./Woche, Entgeltgruppe 13 TV-L (die Stelle ist grundsätzlich teilbar).Die Stelle ist für die Durchführung des Projektteils „Epi goes Gender“ auf 36 Monate befristet

Ziel von „Epi goes Gender“ ist es, gemeinsam mit der epidemiologischen Scientific Community, insbesondere mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern vorhandenes Wissen zu geschlechtersensiblen Forschungskonzepten, methoden und ergebnissen zusammenzutragen und aufzubereiten (Reviews). Neu gewonnene Erkenntnisse (z.B. im Rahmen von Masterarbeiten und Dissertationen) sowie passende an den Bedürfnissen und Bedarfen der Teilnehmenden anknüpfende Fortbildungen sollen entwickelt und bereitgestellt werden (z.B. zur Frage der Operationalisierung von sex und gender in den verschiedenen Stufen des Forschungsprozesses).

Die Fachgesellschaften DGSMP, DGEpi und GMDS sowie weitere Organisationen sind Kooperationspartner in diesem Projekt.

Ihre Aufgaben
• Gemeinsame Detailplanung mit den Kooperationspartnern und -partnerinnen
• Planung und Durchführung einer Online-Befragung zur Bestandsaufnahme
• Erarbeitung eines Reviews zu aktuellen Diskurslinien in der Epidemiologie
• Enge Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften, Vertretung des Projektes auf nationalen und internationalen Kongressen, Vermittlung der Projektergebnisse in die Scientific Community, Aufbau einer Plattform „Epi goes Gender“
• Planung und Durchführung von zwei Fortbildungs-Zyklen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern: Auswahl der Teilnehmer/innen im Rahmen eines Wettbewerbs, Konzeption eines supportiven Förder-Programms mit Workshops, Mentoring etc., begleitende Evaluation, Auswertung der Ergebnisse
• Reflexion der Ergebnisse und Vermittlung in den Verbund „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik/Tumorforschung“ im Rahmen der transdisziplinären Integration.

Ihr Profil
• Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, Qualifikationen und mehrjährige berufliche Erfahrungen in der Epidemiologie, möglichst Promotion
• Erfahrungen im Themenfeld „Geschlechterforschung“ bzw. die Bereitschaft sich kurzfristig einzuarbeiten
• Interesse an der Weiterentwicklung des innovativen Handlungsfelds „Geschlechtersensible epidemiologische Forschung“ in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf verschiedenen Ebenen
• Erfahrung in der Lehre und Freude an der Aus- und Fortbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern
• Gute Anwenderkenntnisse mit Statistikprogrammen (SAS) und MS Office sind wünschenswert
• Sehr gute Englischkenntnisse
• Publikationserfahrung

Geschlechterforscher/in ( Sozial- und/oder Kulturwissenschaftler/in) 2/3-Stelle mit 29,40 Std./Woche. Entgeltgruppe 13 TV-L Die Stelle ist für die wissenschaftliche Verbundkoordination und auf 36 Monate befristet.

Die Aufgabe der Verbundkoordination des Verbundes „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik/Tumorforschung“ hat folgende Schwerpunkte:
• Entwicklung und Sicherung der teilprojektübergreifenden Zusammenarbeit im Verbund
• Sozialwissenschaftliche Begleitung des Verbundes mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung und Verbund-Evaluation
• Vertretung des Verbundes nach außen – in Zusammenarbeit mit den Projektleiterinnen der Teilprojekte
• Zeitnahe Aufbereitung der teilprojektübergreifenden (Zwischen-)Ergebnisse für die Verwertung innerhalb des Verbundes und darüber hinaus

Ihre Aufgaben (u.a.)
• Erarbeitung eines Kooperationsvertrages, Organisation der internen Kommunikation und Durchführung von teilprojektübergreifenden Workshops (Kick off, Midterm), Institutionalisierung eines Verbundbeirates und Organisation der Beiratstreffen
• Sichtung, Aufbereitung und Bereitstellung von Geschlechter-(forschungs)wissen für die Verwertung im Verbund; Durchführung von Schulungen, Begleitung und Beratung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftlern, sozialwissenschaftliche Beratung der Teilprojekte
• Durchführung der internen Verbundevaluation, Organisation der externen Ergebnisevaluation
• Vertretung des Verbunds nach außen – auch auf internationalen und nationalen Kongressen – in Zusammenarbeit mit den Projektleiterinnen, Bereitstellung und Pflege der Verbund-Website
• Zusammenstellung von Proceedings der Workshops, Vorbereitung von Publikationen, Aufbereitung von Sachverhalten und Ergebnissen für die Verbund-Website
• Wissenschaftliche Organisation und Durchführung einer Abschluss Tagung

Ihr Profil
• Abgeschlossenes sozial- und/oder kulturwissenschaftliches Hochschulstudium, Qualifikation und mehrjährige berufliche Erfahrungen in der Geschlechterforschung, möglichst Promotion
• Erfahrungen im Themenfeld „epidemiologische und medizinische Forschung“ bzw. die Bereitschaft sich kurzfristig einzuarbeiten
• Interesse an der Weiterentwicklung des innovativen Handlungsfelds „Geschlechtersensible epidemiologische und medizinische Forschung“ in kooperativer Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf verschiedenen Ebenen
• Erfahrung in der Lehre und Freude an der Aus- und Fortbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftlern
• Sehr gute Kenntnisse in MS Office Anwendungen
• Sehr gute Englischkenntnisse
• Publikationserfahrung

Für beide Stellen gilt:
Ihr Arbeitsstil ist gekennzeichnet durch zielgerichtetes und gewissenhaftes Arbeiten, Eigenständigkeit und die Bereitschaft, sich in neue Aufgaben einzuarbeiten. Sie sind in der Lage, teamorientiert zu arbeiten und verfügen über sehr gute Fähigkeiten zur interdisziplinären Kommunikation. Ein gutes Arbeitsklima ist uns sehr wichtig. Kooperations- und Konfliktfähigkeit stellen daher grundlegende Kompetenzen dar, über die Sie verfügen sollten.

Wir bieten ...
... die Integration in ein interdisziplinäres Team (u.a. aus den Bereichen Epidemiologie, Sozialwissenschaften, Medizin) mit einer hervorragenden Arbeitsatmosphäre, Gestaltungsspielräume, eine gute Infrastruktur sowie die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation und die enge Anbildung an ein universitäres Umfeld. Beide Stellen eigenen sich zur Weiterqualifizierung (Promotion, Habilitation), die ausdrücklich unterstützt wird.
Das BIPS ist assoziiertes Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Dr. Ingeborg Jahn, Fachgruppe Sozialepidemiologie,
E-Mail: jahn@bips.uni-bremen.de, Tel. 0421 / 59 59 6-52 Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage: www.bips.uni-bremen.de

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter der Angabe der Kennziffer A129/10 bis zum 22. August 2010 an die

Universität Bremen
BIPS – Personalverwaltung
Linzer Str. 10
28359 Bremen
bzw. per E-Mail an jess@bips.uni-bremen.de.

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir sie aus Kostengründen nicht zurücksenden können; sie werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.

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